Ausländische Studierende
An den Hochschulen in Braunschweig und Wolfenbüttel studieren
zur Zeit 2.200 ausländische Studierende, das sind etwa
12% der gesamten Studierendenschaft.
Gut 60% von ihnen kommen aus Entwicklungsländern, weitere
20% aus Schwellenländern. Ein Stipendium bekommen nur etwa
10% von ihnen. Die meisten sind sogenannte »Free Mover«.
Sie finanzieren ihr Studium selbst und mit Hilfe ihrer Familien,
und das ist oftmals nicht einfach.
Für ausländische Studierende ist das
Studium in vieler Hinsicht schwieriger als für ihre deutschen
Kommilitonen. Sie müssen nicht nur die »normalen«
Probleme des Studienalltags bewältigen, sondern müssen
sich auch in einer neuen Sprache und Kultur zurechtfinden.
Dazu kommen Schwierigkeiten mit aufenthalts- und arbeitsrechtlichen
Auflagen, der Finanzierung und der Betreuungssituation an der
Hochschule.
Deutschland ist das beliebteste Gastland für Studierende
nach Großbritannien und den USA. Das ist ein wichtiger Erfolg
für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Viele der Studierenden
kommen aus Ländern, die als »Märkte von morgen«
bezeichnet werden.
Das Studium in Deutschland ist deshalb eine Zukunftsinvestition
für den einzelnen Studenten und auch aus deutscher Sicht. Gute
Betreuungsprogramme und Unterstützung
vor Ort sind notwendige Voraussetzungen für den Erfolg
dieser gemeinsamen Investition.
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